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Übung "Stromausfall" am 28.01.12

DRK Friedrichsdorf trainiert für einen „Blackout“


Die meisten Menschen sind sich nicht bewusst, wie abhängig sie von elektrischem Strom sind. Die große Schneekatastrophe im Münsterland von 2005 und zahlreiche andere Stromausfälle danach machen dies aber immer wieder deutlich. Fast jede Heizung funktioniert heute nur noch, wenn Elektrizität vorhanden ist. Bei einem Ausfall plötzlich im Dunkeln zu stehen, ist für viele schon eine Herausforderung. Wenn dann auch noch bei Minusgraden nicht mehr geheizt werden kann, verschärft sich die Situation schnell. Auch die Infrastruktur wie Straßenverkehr oder S-Bahn könnten beeinträchtigt werden, erklärt Marius Bergermann, stellvertretender Zugführer und Übungsleiter. Bei einem flächendeckenden Ausfall müsste daher auch das Rote Kreuz in der Hugenottenstadt präsent sein: „wenn es auch sicherlich nicht immer so schlimm kommen muss wie 2005, als größte Hilfsorganisation in Friedrichsdorf wären wir natürlich eine Anlaufstelle für viele Betroffene“, stellt Bergermann fest.

Daher trainierte das DRK am Samstagabend, wie seine Einsatzkräfte auf eine solche Situation reagieren können. Angenommen wurde, dass die DRK Unterkunft in Burgholzhausen unter Leitung des Zugführers Torsten Michels als kurzfristige Anlaufstelle für Menschen eingerichtet werden soll, die zuhause keinen Strom und keine Heizung mehr haben. Von hier aus könnten die Menschen dann bei Bedarf in größere Unterkünfte gefahren werden. Zur Vorbereitung wurden schon in der Vorwoche die Heizkörper herunter gedreht. „Natürlich würde auch unsere Heizung zunächst ausfallen. Zusammen mit der einbrechenden Dunkelheit und den kalten Außentemperaturen ergibt sich daher ein möglichst realistisches Szenario für die Helfer“, erklärt Michels.

Zuerst gilt es also, wieder eine Strom- und Wärmeversorgung für das Gebäude herzustellen. Andreas Opp, Leiter der Technikgruppe, setzt dazu mit seinen Helfern Stromgeneratoren, Lichtmasten und große Zeltheizungen ein. „Theoretisch könnten wir mit unserem Strom auch die reguläre Heizungsanlage wieder in Betrieb nehmen“, erklärt er, „uns geht es aber auch darum, möglichst flexibel zu bleiben, da bieten sich die mobilen Geräte einfach an“. Während die technischen Kräfte noch Kabel verlegen, bespricht Nicole Michels mit den Helfern ihrer Betreuungsgruppe bereits die Einrichtung der Unterkunft: „Die Menschen wollen oder können natürlich nicht stehend warten und sollen bei uns auch eine kleine warme Mahlzeit bekommen. Wir müssen also überlegen, wie wir für möglichst viele Leute einen guten Platz schaffen können“. Gleichzeitig bereitet die Einsatzleitung unter Zugführer Michels die Registrierung der Betroffenen vor und lässt einen Rettungswagen bereitstellen – sicher ist sicher.

Heute werden allerdings keine Hilfesuchenden kommen: „es geht uns rein um interne Abläufe und unsere notwendigen Vorbereitungen“, erläutert der Zugführer. Als die Unterkunft wieder hell und wohlig warm ist, kommt auch schon die warme Suppe aus der Katastrophenschutzküche des DRK in Seulberg an. Diese Stärkung ist den Einsatzkräften natürlich willkommen und schmeckt nach getaner Arbeit umso besser.

Aus Sicht von Torsten Michels und Marius Bergermann war die Übung dank des Einsatzes der Helfer ein voller Erfolg. „Es zeigt sich vor allem wieder, dass wir alle Hand in Hand arbeiten müssen und können“, fasst Michels zusammen: „wir haben natürlich auch den bekannten Rettungswagen, das Rote Kreuz ist aber viel mehr als das. Die Einsatzeinheit des DRK Friedrichsdorf leistet mit Führung, Sanitätsdienst, Betreuung, Verpflegung und Technik umfassende Hilfe – und all das vollständig ehrenamtlich. Wir sind also auf Freiwillige angewiesen und freuen uns immer über Menschen, die Lust auf eine spannende Mitarbeit bei uns haben.“

Viele Fotos zur Übung gibt es unter www.facebook.com/DRKFriedrichsdorf

 
Danke für 2011!

Für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr bedanken wir uns bei allen aktiven Mitgliedern des DRK Friedrichsdorf. Auch danken wir den vielen Unterstützern "hinter den Kulissen" die uns die Arbeit im Zeichen des DRK durch Spenden erleichtert haben. Ebenso nehmen wir den Jahreswechsel zum Anlass, den Familienangehörigen, Freunden, Bekannten und Arbeitgebern zu danken, die häufig auf ihre Liebsten oder Arbeitnehmer warten oder gar verzichten mussten. Auch dies ist eine Form der Unterstützung, ohne die eine ehrenamtliche Arbeit nicht denkbar wäre.

Für das neue Jahr wünschen wir uns, dass wir noch viele Menschen für die Ideen des Roten Kreuzes begeistern können. Wir freuen uns darauf, das Abenteuer Menschlichkeit auch in 2012 zu (er-)leben.

Was uns erwarten wird, wissen wir vorher nie. Aber genau das macht unsere gemeinsame Sache so spannend und zum Teil auch aufregend.

 
Zurück in die "alten Unterkünfte"

DRK räumt die Fahrzeughalle "Talstraße"

Aus privaten Gründen des Eigentümers musste die angemietete Fahrzeughalle in der Talstraße zum 31.12.2011 geräumt werden. Die Fahrzeuge und das vorhandene Material wurden in den letzten Wochen auf die Unterkünfte in Burgholzhausen und Köppern aufgeteilt. Um insbesondere die großen Fahrzeuge sicher unterbringen zu können musste in Burgholzhausen ein Teil der Grünfläche geschottert und eingezäunt werden.

Nachdem in den letzten Jahren ein gut durchdachtes System zur Verkürzung der Ausrückezeiten und zur Erleichterung der Einsatzabläufe etabliert werden konnte, stellt der Auszug aus der großen Fahrzeughalle eine deutliche Verschlechterung der Sitatuion dar.

Mit Hochdruck wurde in den vergangenen Monaten daher nach einer Halle mit einer Stellfläche von etwa 350qm gesucht. Diese Suche blieb bisher leider ohne Erfolg. 

Auch laufen die Gespräche über einen Neubau im Gewerbegebiet Köppern-Nord-Ost weiter. Die Planungen konnten bisher jedoch nicht abgeschlossen werden.

Hinweise auf leer stehende Hallen nehmen wir per E-Mail oder telefonisch gerne und dankend entgegen.

 
Üben für den Ernstfall

Große Katastrophenschutz-Übung im Hochtaunuskreis

Bereits vor einem Jahr begannen im Fachbereich Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz die Planungen für die groß angelegte Übung am gestrigen Samstag, 05.11.2011. auf dem Plan stand der Aufbau und der Betrieb einer sogenannten Notfallstation. Das Land Hessen schreibt die Vorhaltung solcher Notfallstationen für die Sichtung und Erstversorgung bei nuklearen Katastrophen in allen Landkreisen vor. Als geeignetes Objekt wurde bereits vor längerer Zeit die Turnhalle der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach ausgewählt. Die Halle erfüllt viele der notwendigen Voraussetzungen für den Betrieb einer solchen Station. So liegt sie verkehrsgünstig, bietet ausreichend Parkmöglichkeiten und ist mit sanitären Anlagen ausgestattet, die zur Dekontamination betroffener Personen genutzt werden können.

Als Teil des ersten Betreuungszuges des Hochtaunuskreises waren auch die Helfer des DRK Friedrichsdorf im Einsatz. Los ging es bereits am Morgen um 06:30 Uhr mit dem Besetzen der Fahrzeuge in der Talstraße und dem Ausrücken zur Schule nach Neu-Anspach. Hier wurde unsere Einheit aufgteilt. Ein Teil der Friedrichsdorfer wurde zum Aufbau und Betrieb der Notfallstation in der Turnhalle eingesetzt. Acht weitere Helfer fuhren weiter und errichteten am Hessenparkt die sogenannte Vorkontroll-Station. Diese wurde im Zusammenwirken mit Kräften der Feuerwehr Oberursel betrieben.2011-11-05_12.38.35

Insgesamt nahmen rund 250 Einsatzkräfte und Mimen an der Übung teil. Das DRK war mit 78 Helfern und 25 Fahrzeugen im Einsatz. Das DRK Friedrichsdorf rückte mit 18 Kräften und 4 Fahrzeugen an.


 

 

                                                                                                                                                                         


 
500 EURO Spende

Babaybasar war ein voller Erfolg

der Freundeskreis der DRK Friedrichsdorf hat in diesem Jahr gleich zwei Mal zum Ver- und einkaufen aufgerufen. Im Frühjahr war der Ansturm noch gering. Am 22. Oktober hingegen folgten der Einladung zahlreiche Schnäppchenjäger. Die Organisatoren des Basars, vertreten durch Tanja Humpert, freuen sich über diesen Zuspruch und werden die Veranstaltung auch im nächsten Jahr fortführen.

Der Erlös der Veranstaltung kommt in vollem Umfang dem DRK Friedrichsdorf zu Gute. Durch die zwei Basare kam so die stattliche Summe von 500,00 Euro zusammen. Für diese Spende und die geleistete Arbeit bedanken wir uns bei allen Beteiligten. Über die nächsten Basartermine werden wir auf unserer Homepage und über Facebook rechtzeitig informieren.

 
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Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz

KV Hochtaunus e.V.

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Fax: +49 (0) 6081 583954

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