Große Katastrophenschutz-Übung im Hochtaunuskreis
Bereits vor einem Jahr begannen im Fachbereich Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz die Planungen für die groß angelegte Übung am gestrigen Samstag, 05.11.2011. auf dem Plan stand der Aufbau und der Betrieb einer sogenannten Notfallstation. Das Land Hessen schreibt die Vorhaltung solcher Notfallstationen für die Sichtung und Erstversorgung bei nuklearen Katastrophen in allen Landkreisen vor. Als geeignetes Objekt wurde bereits vor längerer Zeit die Turnhalle der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach ausgewählt. Die Halle erfüllt viele der notwendigen Voraussetzungen für den Betrieb einer solchen Station. So liegt sie verkehrsgünstig, bietet ausreichend Parkmöglichkeiten und ist mit sanitären Anlagen ausgestattet, die zur Dekontamination betroffener Personen genutzt werden können.
Als Teil des ersten Betreuungszuges des Hochtaunuskreises waren auch die Helfer des DRK Friedrichsdorf im Einsatz. Los ging es bereits am Morgen um 06:30 Uhr mit dem Besetzen der Fahrzeuge in der Talstraße und dem Ausrücken zur Schule nach Neu-Anspach. Hier wurde unsere Einheit aufgteilt. Ein Teil der Friedrichsdorfer wurde zum Aufbau und Betrieb der Notfallstation in der Turnhalle eingesetzt. Acht weitere Helfer fuhren weiter und errichteten am Hessenparkt die sogenannte Vorkontroll-Station. Diese wurde im Zusammenwirken mit Kräften der Feuerwehr Oberursel betrieben.
Insgesamt nahmen rund 250 Einsatzkräfte und Mimen an der Übung teil. Das DRK war mit 78 Helfern und 25 Fahrzeugen im Einsatz. Das DRK Friedrichsdorf rückte mit 18 Kräften und 4 Fahrzeugen an.
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